Projekt Aktion Mensch

 

 

 

Integration von Migranten durch freiwilliges Engagement

 

 

 

 

 

Aktion Mensch-Projekt: Integration von Migranten durch freiwilliges Engagement

 

01.11.2018 bis 30.06.2019

 

Das Projekt „Integration von jungen Migranten durch freiwilliges Engagement“ wird vom Jugendmigrationsdienst Pirna in enger Kooperation mit Schulen, Sprachkursträgern und Beratungsstellen durchgeführt. Projektort ist der Altkreis Sächsische Schweiz, besonders mit dem großen ländlichen Einzugsbereich. Das Ziel des Projektes besteht darin, besonders junge Menschen unabhängig von Herkunft und Kultur für bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren und dabei intensiv zu begleiten. So wird deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gesteigert und die Akzeptanz von Vielfalt gestärkt.

 

Projektziele:

  • Aktivierung und Motivation von Menschen ohne und mit Migrations- und Fluchterfahrung für freiwilliges Engagement
  • Stärkung der Teilhabe von Menschen ohne und mit Migrations- und Fluchterfahrung im ländlichen Raum
  • Potenziale und Stärken von Menschen ohne und mit Migrations- und Fluchterfahrung entdecken und nutzen

Zielgruppe:

  • Jugendliche von 13 – 27 Jahren, ohne und mit Migrations- und Fluchterfahrung

(Einheimische, Nachfahren von Spätaussiedlern, EU-Bürger, Drittstaatangehörige, Anerkannte Flüchtlinge) im Altkreis Sächsische Schweiz sowie Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten

 

In der 8-monatigen Projektlaufzeit werden ca. 25 Menschen im Altkreis Sächsische Schweiz erreicht – 5 werden als Freiwillige intensiv tätig sein und ca. 20 weitere als Teilnehmer davon profitieren, in enger Abstimmung mit den JMD-Kolleginnen.

Migranten und Einheimische werden im Projekt intensiv unterstützt, Freiwilligendienste entsprechend ihren Kompetenzen zu erarbeiten und anzubieten. Für diese Mikroprojekte erhalten sie intensive Vorbereitung und Anleitung und tragen große Verantwortung für das Gelingen der eigenen Projekte. Eine bestimmte wöchentliche Stundenzahl, Einsatzgebiete und –orte sowie Aufgaben werden in einer Vereinbarung festgeschrieben. Es erfolgt eine Vor- und Nachbereitung der jeweiligen wöchentlichen Teilnehmertreffen. Die Dokumentation erfolgt durch Teilnehmerlisten. Die Projektmitarbeiter begleiten die freiwillig Tätigen fachlich und sorgen für einen evaluierenden Austausch. Interessenten, ebenfalls Migranten und Einheimische, können diese Angebote zur Kompetenzstärkung und Integrationsunterstützung nutzen und später ev. selbst Freiwillige werden.

Engagementfelder für die Freiwilligendienste können u. a. sein:
- Projekte mit Schulen zu interkultureller Kompetenz
- Individuelle Patenschaften zur Integrationsunterstützung vor Ort
- musische, tänzerische und kreative Betätigungsfelder
- Film- und Medienprojekte mit großer öffentlichkeitswirksamer Resonanz
- Arbeit im Nachhilfe oder Sprachtraining

 

Die Teilnehmenden profitieren selbst von der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, welche sich im Laufe des Freiwilligendienstes ergibt, sie wachsen an ihren Aufgaben, halten Absprachen ein, klären Probleme und festigen ihre sozialen Kompetenzen.

Mit dem hinzugewonnenen Selbstvertrauen gelingen die weiteren Schritte in Berufs- und Arbeitswelt sehr viel sicherer und auch Hindernisse sind überwindbar.

 

Durch die Freiwilligendienste und ihre darin geleistete Arbeit erhalten die Beteiligten Bestätigung und Anerkennung und fühlen sich dadurch angenommen und akzeptiert. Die gemeinsame Projektentwicklung und –durchführung stärken das Wir-Gefühl und stellen die Vorteile der Zusammenarbeit von Menschen mit unterschiedlicher kultureller Prägung und somit einer interkulturellen Gesellschaft in den Vordergrund.

 

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